Im Strom der Zeit

Den Rahmen der Zeit setzt das Leben,
das uns bei Geburt wird gegeben.
Wir nehmen es hin
und suchen den Sinn,
das ist uns ein frühes Bestreben.

Oft rechnet die Zeit sich in Stunden,
als dreht sie sich langsam in Runden.
Man findet es schwer,
denkt hin und denkt her,
bis man eine Lösung gefunden.

Bisweilen scheint Zeit auch zu rennen,
so schnell, man kann gar nichts erkennen.
Wir folgen ein Stück
und bleiben zurück;
die Sorgen sind nicht zu benennen.

Am Ende verschwimmen die Zeiten,
die doch unser Leben begleiten.
Wir sehen auch klar,
was ist und was war.
Nun können wir vor uns bereiten

Wenn wir unser Leben beenden,
fängt Gott unsre Zeit mit den Händen
Er selbst nimmt uns an,
was wir auch getan,
und wird uns in Liebe vollenden.

© 03.11.2025 Gisela Kibele