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Die bleiche Sonne, aus der Wolkenwand
schaut kühl, ja frostig, über’s kahle Land.
Der weiße Nebel in den Tälern liegt,
nur dann und wann ein Vogel drüber fliegt.
In kalter Luft das Leben fast erstarrt,
und alles auf den neuen Frühling harrt.
Vereinzelt sieht man hier und da ein Blatt,
das aus der Erde sich geschoben hat.
Des Sommers Töne sind schon lang verhallt;
wir hoffen nun, dass Frühling komme bald.
Die Winterruhe auf dem Land noch liegt
nur kurze Zeit; der Winter wird besiegt.
© 13. Januar 2014 Gisela Kibele