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Lügen der Welt

1.
Wo Lügen unsre Welt regieren,
wenn Anstand, Mut und Menschlichkeit
den Wert, die Achtung ganz verlieren,
dann wird es eine böse Zeit.
„Fake News“ oft sehr laut vorgetragen,
belassen Fragen ungeklärt..
Doch daraus dann die Folgen tragen,
wird konsequenzlos abgewehrt.
4.
Wenn Eitelkeit und Hass uns führen,
bleibt für das Leben keine Zeit.
Nur mit dem Ziel der Macht regieren,
dann ist das Unglück nicht mehr weit.
Jetzt kommt die Pflicht, sich zu besinnen,
dass keiner lebt für sich allein.
Um der Vernichtung zu entrinnen,
muss jeder friedenssinnig sein.
2.
Mit Macht den Frieden zu zerstören,
aus absoluter eig’ner Sicht;
auch auf Berater nicht zu hören,
erhält uns unser Leben nicht.
Statt Differenzen aufzuklären,
wird Schuldzuweisung praktiziert;
um andre Länder zu belehren,
wird strenge Regelung diktiert.
5.
Den Frieden selbst als Wert erkennen,
die ganze Welt als Lebensraum;
Geschwister alle Menschen nennen –
erfüllt sich dann ein Menschheitstraum.
Hört, nur den Frieden zu betreiben,
– im Streit muss jeder doch verlier’n –
macht möglich, dass wir leben bleiben,
statt  Lügen, die die Welt regier‘n.
3.
Man spricht vom absoluten Siege,
den die Gerechtigkeit erringt.
Sieht nicht, dass jeder dieser Kriege
die Welt, das Leben ganz verschlingt.
Das Denken mancher Machtvertreter
trägt ein gewisser Größenwahn.
Sie seh’n sich nicht als Übeltäter,
sie seh’n als Helden sich nur an.
 

6.
In aller Welt, an jedem Orte
bringt Krieg für alle Ungemach.
Psalm 34 ruft die Worte:
„Erstrebt den Frieden, jagt ihm nach“!
Im Glauben Gnade uns erhoffen
zu leben hier mit frohem Mut:
mit Gott ist unsre Zukunft offen,
denn er verspricht: „Ich bin euch gut“.

 

© 27.06.2019       Gisela Kibele

 

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